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‘Handwerker’ Category

  1. „Eine Stunde ist kein Maß aufm Bau“ (TM)

    November 9, 2015 by Andre

    In der folgenden Woche kam dann unsere Treppe und unsere bekanntermaßen „hervorragende“ Erfahrung mit den von Massa beauftragten Handwerksfirmen wurde erneut um einige „glanzvolle“ Momente erweitert.

    Als am vereinbarten Tag die Treppenbauer auch fast zwei Stunden nach dem vereinbarten Termin noch nicht in Sicht waren, hab ich bei der Disposition der Firma angerufen und gefragt, wann die Herren denn gedenken bei uns zu erscheinen. Die Antwort, dass „auf dem Bau eine Stunde halt kein Maß sei“, brachte mich dann das erste Mal an diesem Tag zum Ausrasten, hatte ich dem Disponenten doch bei der Terminvereinbarung erklärt, dass wir pünktlich um 18:00 Uhr Feierabend machen würden, um unseren Sohn von der Oma abzuholen. Der Termin war also schonmal gestorben.

    Nachdem die Monteure dann doch noch aufgetaucht waren, haben sie schließlich zwar bis 21:00 Uhr die Treppe montiert, wollten sie dann allerdings ohne irgendeine Art von Abnahme in Schutzfolien packen, womit ich nun nicht wirklich einverstanden war. Als ich dann bei der Abnahme auch noch gesehen habe, dass die Monteure unsere frisch verlegte Dampfsperre zerrissen hatten, in unserer frisch gespachtelten Rigipswand ein Dutzend tiefe Macken von einer scharfkantigen Leiter waren, die Hälfte der Stufen mit Holzkitt verschmiert waren und dass diverse Kratzer und fehlende Kleinteile das Bild abrundeten, erreichte meine Stimmung den absoluten Tiefpunkt des Tages. Die Treppenbauer konnten selbstverständlich „nix verstähn“, obwohl sie knapp eine Stunde vorher noch in einwandfreiem Deutsch mit ihrer Firma telefoniert hatten.

    Auch der „Kundenservice“ der Firma ist seitdem offensichtlich außerstande, einen Termin für eine Nachbesserung zu vereinbaren. Mal sehen, wie schnell sie kommen, wenn ich einfach die Frist für die Bezahlung der Treppe verstreichen lasse… Die gleiche Leier wie schon mehrmals: Mann Mann Mann, hätt‘ ichs doch selbst gemacht oder wenigstens an einen lokalen Handwerker vergeben, dann hätte ich zumindest die größten Arschlöcher gleich bei der Vorauswahl aussortiert.