Quicktipp: LibreElec und HifiBerry Digi+ Pro – Passthrough für DTS-Audio aktivieren

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Heute nachmittag hab ich mal nix am Haus gemacht, sondern mein altes 5.1-Lautsprechersystem aus meiner Studienzeit ausgegraben und aufgebaut. Kurze Einrichtung – Und schon hat die ganze Familie den Nachmittag über vor „Ready Player One“ gehockt und sich die Schlüpper von den Beinen vibrieren lassen. Einfach nur geil, wenn man vorher zwei Jahre mit Stereo aus dem Fernseher gelebt hat! 🙂

Kurz zu meinem Setup: Ein Raspberry Pi mit LibreElec, meine Medienbibliothek liegt hauptsächlich auf meinem Server. Zur Vorbereitung hatte ich mir einen „HifiBerry Digi+ Pro“ beim Warenhaus vom großen Fluss bestellt.

Raspberry Pi und HifiBerry, der Jungesellenabschied.

Die Einrichtung:

  • Raspberry Pi ausschalten und vom Strom trennen
  • HifiBerry auf den Raspberry Pi aufstecken
Frisch vermählt. Pech gehabt Kumpel, *sie* schläft oben.
  • Den Umweg über ssh habe ich mir gespart, sondern einfach kurz die Speicherkarte aus dem Raspberry Pi in meinen Rechner gesteckt und die config.txt dort bearbeitet: Am Ende der Datei muss einfach nur eingetragen werden:

dtoverlay=hifiberry-digi-pro

Raspberry Pi wieder einschalten!

Das Problem: Kein Passthrough

Ich war ziemlich enttäuscht, als ich alles eingerichtet hatte, aber kein DTS, sondern nur ein ziemlich vermatschtes Dolby ProLogic-Signal auf meinem Receiver ankam. Nach ein bißchen Internetrecherche hab ich dann die Lösung gefunden. Ich hab ein paar Screenshots von den Einstellungen gemacht, Ihr wisst ja: Ein Bild sagt mehr als eine Frau am ganzen Tag.

Also, zuerst mal die Einstellungen öffnen:

Wir wollen zum Punkt „System“:

Beim „Audioausgabegerät“ wird jetzt der HifiBerry ausgewählt:

Ein Stück weiter unten bei den Audioeinstellungen erlauben wir den Passthrough, wählen ggf. nochmal den hifiberry aus und teilen LibreElec mit, dass wir einen DTS- und Dolby Digital – fähigen Receiver haben:

Jetzt kommt der wirklich interessante Punkt: EIGENTLICH sollte jetzt alles funktionieren.

Eigentlich.

Wenn LibreElec nicht das Passthrough an ganz anderer Stelle unterbinden würde *grummel*. Also nochmal in die Einstellungen, diesmal zum Punkt „Wiedergabe“

Hier wartet gut versteckt die Option „Wiedergabe mit Bildschirm synchronisieren“. Solange die aktiv ist, gibt es kein Passthrough!

Erst, wenn diese Option abgeschaltet ist, wird das DTS-Signal unzermatscht an den Receiver durchgereicht. Nur zur Sicherheit sollte man allerdings beim nächsten Film noch kontrollieren, dass „Passthrough erlauben“ in den Audiooptionen aktiv ist:

Viel Spaß beim Filme schauen!

In diesem Sinne… Schönen Abend noch,

André

KNX – mal ganz in Ruhe… Teil 1: Warum überhaupt ein Smarthome / Bussystem?| KNX-Tutorial

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So, nach der kurzen Einführung in Teil 0 solls jetzt den ersten „echten“ Content in dieser Reihe geben.
Ich hab mir natürlich ne lange Liste mit Themen gemacht, die ich gern besprechen möchte, aber als ich dann die ersten Artikel schrieb, wurde mir klar, dass die allererste und wichtigste Frage irgendwie noch fehlte:
Warum überhaupt?
Warum baut man sich in sein Haus ein Bussystem ein? Warum sollte man ein Smarthome überhaupt haben wollen?
Diese Fragen will ich aus unserer, also Andreas und meiner ganz persönlichen Sicht beantworten:

Wir sind faul.

Ein Smarthome ist da nur der nächste logische Schritt nach der Einführung der Waschmaschine 😉
Also im Ernst: Habt Ihr Euch schonmal gefragt, wie viele Handgriffe im Haushalt man sich jeden Tag so sparen kann? Fenster zum Lüften öffnen und wieder schließen, Heizung hoch- und runterdrehen (man will ja beim Lüften auch nicht die Straße mitheizen), Licht einschalten, Rolläden hochziehen und runterlassen… Die Liste geht noch ne Weile weiter.
Klar, das sind alles nur kleine Handgriffe, aber versprochen, wie bei der Waschmaschine auch bemerkt man erst, was man da hat, wenn man mal wieder mit nem Waschbrett am Fluss sitzt… Oder dem Nachbarn zuschaut, wie er allabendlich sämtliche 15 Rolläden im Haus per Hand runterkurbelt 😉


Manche werden jetzt sagen: „Das ist doch alles Spielerei!“, aber das hat man über Waschmaschinen, Kühlschränke und Farbfernsehen vor einiger Zeit auch gesagt – Wer würde heute ohne leben wollen?
Für uns geht es also vor allem um Komfortgewinn. Damit scheiden auch viele Nachrüst „Smart“-Lösungen für uns sofort wieder aus der „Smart“-Kategorie aus. Wir wollen nicht die Klospülung von unterwegs per Internet betätigen können, wir wollen:

• Dass das Licht angeht, wenns draußen dunkel wird
• Außerdem können dann gern die Rolläden von alleine runterfahren.
• Wenn im Sommer die Sonne scheint, sollen die Rolläden bitte auch runterfahren, damit sich unser Wohnzimmer nicht zu sehr aufheizt
• Im Winter ist das Aufheizen allerdings durchaus erwünscht, da darf die Sonne rein
• Wenn für morgen strahlender Sonnenschein angesagt ist, könnte auch unsere Heizung im Winter ein bißchen runterfahren, oder?

Neben dem Komfortgewinn gibt es natürlich noch ein paar Nebenvorteile:
• Auf lange Sicht spart man wahrscheinlich Energiekosten, vor allem die Wärmepumpe dürfte von ein bißchen mehr Intelligenz profitieren. Warum eigentlich werden Heizungen immernoch von einer Logik gesteuert, die gefühlt schon in Omas Ölheizung aus den Fünfzigern steckt?
• Mit eingesparter Energie tut man auch zumindest ein bißchen was für die Umwelt.
• Ein bißchen sicherer dürfte das Haus dadurch auch werden, weil zB die Rolläden rauf- und runterfahren, auch wenn wir im Urlaub sind. Auch eine Anwesenheitssimulation, bei der abends automatisch Lampen an- und ausgeschaltet werden, lässt sich natürlich machen.
• Der Wiederverkaufswert des Hauses könnte höher liegen, wobei sich da die Geister streiten: Von „Das bringt gar nichts“ bis hin zu „Wer ein Haus ohne Bussystem baut, errichtet einen Altbau!“ oder „In 20 Jahren ist jedes Haus ohne Bussystem unverkäuflich!“ hört man da so ziemlich alles.

Wie steht Ihr zum Thema Smarthome? Schreibt uns gern einen Kommentar!

Und hier gibts das Video zum Blogbeitrag:

 

KNX – mal ganz in Ruhe… Teil 0: Einführung | KNX-Tutorial

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Vor ein paar Monaten hatte ich ein Youtube-Video zu unserem Bussystem und unserer Hausautomation gemacht. Ich dachte eigentlich, das Video wäre nur ein Lückenfüller und das Thema wäre eher nur was für die Nerd-Maker-Hausbau-Mini-Nische auf Youtube. Die Resonanz auf das Video war allerdings viel größer als erwartet. Inzwischen hat das Video fast 10.000 Views, über 100 Likes und ich bekomme immernoch regelmäßig Kommentare unter das Video
Wahnsinn!! Es gibt noch mehr Bekloppte wie mich, die son Nerd-Kram cool finden!
Aus diesem Grund hab ich mich entschlossen, noch ein paar mehr Videos zu KNX zu drehen. Viele Kommentare unter dem Video waren Fragen zur genauen Installation, den verbauten Komponenten etc. – Ich hab alle Fragen und Kommentare gern beantwortet, aber ich hatte insgesamt das Gefühl, dass bei vielen Leuten auch ziemliche Verwirrung rund um KNX herrscht.
Ich kann das verstehen – Das Thema wird meistens nicht besonders einsteigerfreundlich dargestellt und man muss sich sein Wissen oft doch eher mühselig im Internet zusammensuchen.
Also: Challenge accepted!
Ich werde versuchen, in dieser Video- und Blogartikel-Reihe erstmal ein paar Grundlagen zu erklären und dann mit den gleichen Komponenten, die wir auch im Haus verbaut haben ein kleines Beispielprojekt aufbauen. Die Videos sollen relativ kurz bleiben, sodass Ihr Euch später die einzelnen Videos nur zu den Themen anschauen könnt, die Euch interessieren. Zu jedem Video gibts dann auch einen Artikel auf unserer Website für diejenigen, die alles gern nochmal in Ruhe nachlesen wollen.
Was danach kommt weiß ich noch nicht genau, aber mir fällt bestimmt was ein… Es wird also hoffentlich ein spannendes Jahr 2019!

Und hier ist das Video zum Blogartikel:

KNX-Bus und Netzwerk bei uns zuhause

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Hallo zusammen,

 

heute gibts wieder ein neues Video auf unserem Youtube-Kanal, in dem Andrea und ich unser KNX-Bussystem und unser Computernetzwerk zuhause vorstellen.

 

 

Passend dazu wollte ich hier mal ein paar Links zu der verwendeten Software einfügen. Die Links sind hier einfach in der Reihenfolge, wie die Software auch im Video erwähnt wird:

 

FHEM – Die freie Software für unseren Homeserver auf Raspberry Pi – Basis

FHEM Theme von haus-automatisierung.com – Macht das Webfrontend schicker

TabletUI – Visualisierung für FHEM

IPFire – Freie Router und Firewall auf Linux-Basis

Ubuntu-Linux – Das Betriebssystem unseres Servers

Nextcloud – Die eigene Cloud ersetzt Google-Synchronisation und Co.

TVHeadend – Unser TV-Server, der das TV-Signal von der Sat-Schüssel ins Netzwerk streamt

LibreELEC – Haben wir im Video nicht erwähnt, aber diese Software macht unsere „dummen“ Fernseher zu Smart-TVs und empfängt übers Netzwerk das TV-Signal

Wie Ihr seht sind wir große Fans von Open-Source Software und Linux 😉

 

Das wars auch schon für dieses Mal!

Endlich erleuchtet

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Hallo zusammen, heute haben wir wieder ein Video online gestellt, in dem wir eine Deckenbeleuchtung für unsere Kellerwerkstatt bauen. Wir haben dazu einfach nen billigen LED-Streifen von Amazon und ein Trockenbauprofil benutzt:

 

 

Naja… Es war schon ziemlich spät abends, deswegen der etwas andere Stil als sonst. 🙂

Trotzdem fanden wir beide es irgendwie witzig und wollten es teilen. Die Lampe hängt übrigens inzwischen und funktioniert einwandfrei, bis jetzt klebt auch der LED-Streifen noch problemlos, deswegen werden wir das Prinzip „LED-Streifen auf sauberes Metall kleben und ordentlich festdrücken“ wohl beibehalten. Diese Lampe war außerdem so eine Art Prototyp – Über der Werkbank werden wir die Beleuchtung genauso bauen, allerdings werden wir da LED Streifen mit tageslichtweißen LED benutzen. Wir hoffen, dass das einen etwas angenehmeren  Farbton gibt und dass auch die Kamera damit besser zurecht kommt.

 

 

 

DIY Werkstattschrank aus OSB und MDF

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OK, der erste Versuch, einen schönen, großen Werkstattschrank zu bauen, ging voll in die Hose. Also versuchen wirs doch gleich nochmal!

Die Grundidee für den Werkstattschrank blieb die Gleiche: Schön groß sollte er sein, ne Menge Kleinkram fassen, transportabel sein, selbstgebaut und nicht zu teuer. Nach ein bißchen rumprobieren kam dann dieser Entwurf dabei raus:

Zugegeben, nicht gerade ein Meisterwerk der Zeichenkunst, aber genug, um in FreeCAD loszulegen und einen detailierteren Bauplan zu konstruieren

Der ganze Schrank ist aus 18mm OSB gebaut, die Schubladenfronten bestehen aus MDF. Später werde ich die Fronten genauso wie bei der Werkbank mit Tafellack streichen.

Im unteren Teil hat der Schrank drei Schubladen für Leim, Silikon, Farben, Eisenwaren und Malerzubehör.

Im oberen Teil gibt es vier Apothekerauszüge, zwei für Schrauben in Schütten und zwei für Farbdosen.

Der Schrank ist mein bisher größtes Projekt, er besteht aus ca. 80 Einzelteilen, dementsprechend hab ich erstmal ausgiebig die Hand- und Tischkreissäge bemüht. Nachdem ich die Teile für den Korpus fertig hatte, habe ich den auch gleich montiert und auf Rollen gestellt, dann ging es mit den Teilen für die Schubladen weiter. Die unteren Schubladen habe ich abends montiert, deswegen musste der Kompressor ausbleiben und die Schubladen wurden verschraubt und geleimt. Für die Apothekerauszüge oben habe ich dann die Nagelpistole und Leim benutzt. Das geht einerseits schneller, außerdem lassen sich die winzigen Nägel leicht überspachteln fürs spätere Lackieren. 

Insgesamt hat der Bau des Schranks etwa 15 Stunden gedauert.

Zuletzt gings dann endlich ans Einräumen. Kombiniert hab ich das mit einer größeren Aufräum-/Chaosbeseitungsaktion, die insgesamt nochmal fast zwei Tage gedauert hat.

Insgesamt gefällt mir der neue Schrank super und es ist eine Riesenmenge Kram darin verschwunden. Als nächstes kommt jetzt erstmal der Garten dran, den haben wir uns im Winter dummerweise selbst verhunzt, indem wir mit dem Auto durchgefahren sind. Dementsprechend werden wohl ein paar Tage Arbeit draufgehen, bis die Kinder wieder nen Rasen zum Spielen haben. Also, schaut bald mal wieder rein!

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Bis zum nächsten Projekt!

Kleines Intermezzo – Eine neue Führungsschiene für die Handkreissäge

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Herrgott, was hab ich mich geärgert. Da hatte ich mir aus nem halben dutzend OSB-Platten Teile für einen Schrankkorpus samt Verstärkungen geschnitten. Geplant war ein gut zwei Meter hoher Werkstattschrank mit allem Zipp und Zapp. Beim Zuschnitt lief auch noch alles, aber bei der Montage kam dann die Ernüchterung: Nichts passte zusammen.

OK, kurzer Ausraster.

Danach hab ich dann erstmal geschaut, woran es liegt. Ziemlich schnell wurde mir klar, dass ich Murks geschnitten hatte. Die Teile waren alle 2-3mm zu kurz oder zu lang. An einem Teil hatte ich es geschafft, ein Ende zu lang und das andere zu kurz zu schneiden.

Hm.

Nach ein bißchen mehr Suche stellte sich schließlich raus, dass meine selbstgebastelte Führungsschiene für die Handkreissäge krumm war. Beim Zuschneiden der dicken Platte für die Werkbänke muss ich irgendwie in die Führungsschiene gesägt haben, ohne es zu merken.

Nach noch nem kurzen Ausraster kam dann das Spielkind bei mir durch… So eine Schiene kann man ja bestimmt auch noch besser bauen…

Am Ende hatte ich auf einmal ne 12mm-Siebdruckplatte, 4mm Pappel-Sperrholz, ne Anti-Rutsch Matte vom Aldi und ein paar kleine Schrauben auf der Werkbank liegen und los gings.

Zuerst hab ich die Teile zugeschnitten. Die Länge aller Teile ist 1400mm. Der Boden der Führungsschiene ist 250mm breit, der obere Teil 100mm. Das Pappel-Sperrholz hatte ich mir schon im Baumarkt auf 100mm Breite schneiden lassen.

Aus dem Boden hab ich dann eine Kante mit der Führungsschiene ausgeklinkt. Dafür hab ich die Platte senkrecht durch die Kreissäge geschoben und den Anschlag langsam immer weiter verstellt, bis das Pappelsperrholz (die spätere Anschlagkante) genau bündig passte. Die Skala der Kreissäge kann man dabei übrigens getrost vergessen, weil sich das Sägeblatt bei solchen Arbeiten ein winziges bißchen zur Seite biegt.

Das Pappelsperrholz hab ich an die Schiene nur angeschraubt, damit ich es später leicht wieder austauschen kann.

Die Gummimatte habe ich mit Sprühkleber an der Schiene befestigt, an der Schnittkante hab ich dafür doppelseitiges Klebeband benutzt, auch das sollte sich wieder lösen lassen.

Für den oberen Teil der Schiene wollte ich eigentlich Schrauben benutzen, hatte aber keinen passenden da, also hab ich einen Rest Epoxy verbraucht, der noch in der Ecke der Werkstatt rumlag.

Mit ein bißchen Zeit und Gewicht ist so aus einem bißchen Sperrholz und ein paar Kleinteilen eine richtig nette Führungsschiene geworden. Ein paar mehr Eindrücke könnt Ihr Euch in meinem Youtube-Video anschauen. Viel Spaß beim Anschauen!

 

Werkbänke für die Kellerwerkstatt, Teil 1

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Nachdem wir nun schon so lange in unserem Haus wohnen, wurde es langsam Zeit auch mal was an der Werkstatt zu machen… Die sah nämlich immernoch aus, als hätte ne Granate eingeschlagen:

Gemütlich, oder? Fand ich auch nicht, es gab aber einfach noch zu viele andere wichtige Sachen zu tun, bevor ich in Ruhe mit der Werkstatt durchstarten konnte. Dafür sollte es dann jetzt aber bittschön auch gleich dicke kommen. Der Plan:

  • Ich baue mir eine Werkbank. Genauer gesagt drei, dazu gleich mehr
  • Außerdem soll es noch einen Schreibtisch für Feinarbeiten und Elektronik-Basteleien geben
  • Das ganze Chemie-Zeug (Farben, Kleber etc.) soll nicht mehr wie nen Buffet für unsere Minions aufgereiht sein, sondern in einem verschließbaren Schrank landen. Und das möglichst, bevor sich der werte Herr Sohnemann die Ohren lackiert oder seiner Schwester die Zunge an die Nase klebt. 
  • Zu guter letzt fliegt noch einiges an Kram aus der Werkstatt raus. Vorerst landet das Zeug im Heizungskeller, bis wir dann die Garage und den Gartenschuppen fertig haben (in… ähem… wenigen Jahren)

Los gehts…

Für die Werkbank habe ich mir nen Haufen Videos auf Youtube zur Inspiration angeschaut. Wers nachmachen will: Einfach mal zwei Wochen Urlaub beantragen und dann „workbench“ ins Suchfeld eintippen… Oder einfach mal hier gucken. Oder hier. Oder hier Oder…

Außerdem hab ich mir überlegt, welche Maße so eine Werkbank denn wohl haben dürfte, um ordentlich in meine kleine Werkstatt zu passen und trotzdem größere Projekte darauf zu ermöglichen. Meine erste Idee war das hier:

Die Idee hab ich aus Kosten- und Zeitgründen allerdings noch ein bißchen optimiert.

Das Endergebnis sieht jetzt so aus:

  • Die Werkbank besteht aus drei gleich großen Tischen von je 120cm x 60cm
  • Alle drei zusammen ergeben eine Fläche von 120cm x 180cm.
  • Die Werkbänke stehen alle auf Rollen, dadurch lassen sie sich jeweils so umstellen, dass sie in der Werkstatt bei Projekten nicht im Weg sind.
  • Unter den Tischen baue ich jeweils noch Schubladen ein, um mein Werkzeug darin unterzubringen
  • Die ganze Konstruktion besteht aus 80x100mm Kanthölzern und 18mm und 25mm OSB-Platten, die es in jedem Baumarkt gibt.

Ein Video vom Bau hab ich natürlich auch wieder gedreht:

Morgen starte ich mit dem zweiten Teil des Projekts und baue Schubladen!