Badeurlaub mit Haien III

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Nachdem der „Unbekannte Nr. 1“ ja so freundlich gewesen war, uns an allkauf zu verweisen (und wo er ja schonmal den Eintritt für uns bezahlt hatte), sind wir dann einfach mal zu seiner Konkurrenz rüber gegangen.

Auch das Haus von allkauf war eher auf schickes Aussehen als auf echtes Wohnen getrimmt. Was hier auffiel war, dass es jede Menge Prospekte mit Preisangaben gab und dass die Häuser erstaunlich günstig waren. Inwieweit die Preise der Realität entsprechen, blieb allerdings etwas fragwürdig. Trotzdem: Selbst mit einem gedanklichen Aufpreis von 25% lagen die Häuser in unserem Budget und es wäre noch gut Luft nach oben gewesen. Zu unserer Überraschung war der Preis sogar inklusive Material für den Selbstausbau.

Alles in allem ein interessantes Angebot. Der Wandaufbau (Modelle davon stehen in vielen Musterhäusern) war absolut vergleichbar mit dem teureren Haus von nebenan. Nachteil hier: Der Verkäufer litt unter grenzwertig akuter Logorrhoe und machte entschieden den Eindruck, einen Werbetexter zum Frühstück gegessen zu haben. Wir verabschiedeten uns auch hier recht zügig… Auf dem Weg nach draußen meinte Andrea dann nur noch: „Der würde auch seine Oma verkaufen… Allerdings in Einzelteilen, das bringt bestimmt mehr Kohle…“

 

Unser Fazit für allkauf:

Positiv: allkauf hat sich offensichtlich auf Ausbauhäuser spezialisiert. Da wir sowieso mit reichlich Eigenleistung bauen wollten, kommt uns das entgegen. Auch die Preise (selbst mit einem ordentlichen Märchenaufschlag, was die Werbung angeht) sehen interessant aus.

Negativ fanden wir, dass die Materialpakete für das Ausbauen auf jeden Fall bestellt werden müssen. Man hat also keine Gelegenheit, für einzelne Artikel günstigere Preise z.B. im Internet zu finden. Außerdem fanden wir die aufdringliche Art des Verkäufers unangenehm. Verkaufsmotivation in allen Ehren, aber wir kamen uns ziemlich überrumpelt vor. Mal sehen, ob wir irgendwo einen anderen allkauf-Verkäufer mit normalem Sprechtempo finden.

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